AUS für Schmerztherapie in Ansbach wegen Honorar-Reform

4. August 2009

In Ansbach müssen Schmerztherapeuten Ihre Tätigkeit wegen der Honorar-Reform aufgeben. 

Auszahlung von Honoraren nach “Gutsherrenart”. Die Berechnungsgrundlagen werden zurückgehalten.

Nähere Informationen in der Pressemitteilung

2009-08-05-pressemitteilung

Dr. C. Keßler

Postkartenaktion für Frau Dr. Merkel

21. Mai 2009

Die politischen Parteien, die die nächste Regierung bilden könnten,  haben sich positioniert. Dass die SPD die wohnortnahe Versorgung von Patienten zugunsten großer Medizin-Fabriken abschaffen möchte, ist bekannt. CSU und FDP fordern neue Strukturen, die die qualitative Versorgung der Patienten wohnortnah auf hohem Niveau und kostendeckend sichersellen soll. Nichts Konkretes hören wir von der vierten potentiellen Regierungspartei, der CDU.

Wir haben deshalb eine Postkartenaktion ins Leben gerufen, mit der wir Frau Dr. Merkel sensibilisieren wollen:

2009-05-21-postkartehinten_merkel,
2009-05-21-postkartevorne_merkel

Die Dateien können gerne für eigene Zwecke heruntergelade und ggf. verändert werden.

C. Keßler

Bei den Ärzten in Mittelfranken klingelts jetzt

21. Mai 2009

Das Bewußtsein für die aktuelle Versorgungsproglematik unserer Patienten soll nicht einschlafen. Wir haben deshalb eine „Klingelaktion“ ins Leben gerufen:

Jeder Arzt sollte sich eine „Eieruhr“ in die Tasche stecken. Sobald man einen Patienten begrüßt, soll diese Uhr auf 3 Minuten eingestellt werden. Wenn die Uhr klingelt, kann dem Patienten erklärt werden, dass die für ihn verfügbare Zeit abgelaufen wäre, wenn sich die Strukturen im Gesundheitswesen nicht ändern.

Wir wollen mit dieser Aktion die Patienten sensibilisieren, um klarzumachen, dass die wohnortnahe ärztliche Versorgung ernstliche gefährdet ist. Sollte es zu Nachfragen von Seiten der Patienten kommen, so kann auch auf die gesundheitspolitischen Ziele der Parteien sowie der Konsequenzen hingewiesen werden.

Bayerischer Facharztverband

26. März 2009

Gestern fand die 1. Hauptversammlung des Bayerischen Facharztverbandes in Bad Gögging statt. Ihre Ziele sind deckungsgleich mit denen des Verbandes. Schlage ein Bündnis vor, um noch schlagkräftiger zu werden!
Beste Grüße,
Dr.Wolfgang Bärtl

Petition im Bundestag

11. März 2009

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

eine von mir beim Bundestag eingereichte Petition gegen die Honorarreform wurde veröffentlicht. Damit die Petition im öffentlichen Petitionsausschuss beraten wird, muss sie in den nächsten drei Wochen von 50.000 Menschen unterzeichnet werden. Daher bitte ich Sie, diese Petition unter : https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=2717 mit zu zeichnen. Dafür müssen Sie sich beim Dt. Bundestags online registrieren. Dazu werden einige Personendaten (Name, Adresse) abgefragt. Im Anschluss erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit Ihrer Zugangskennung. Dieses Procedere ist nötig, damit gesichert ist, dass eine Person eine Petition nicht mehrfach zeichnet….

(Dr. Axel Munte)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte Sie auffordern diese Petition zu unterstützen. In 3 Wochen müssen 50.000 Zeichnungen vorliegen, um den Bundestag zu aktivieren. Es können auch Familienmitglieder, Patienten, Bekannte (jeweils mit eigener Email-Adresse) zeichnen.

C. Keßler

Treffen mit Dr. Söder in Ansbach (II)

19. Februar 2009

Hier ein Protokoll von Kollegen Grunert aus Herzogenaurach:

Protokoll von Dr. Grunert (Herzogenaurach)

Treffen mit Dr. Söder in Ansbach

18. Februar 2009

Das Treffen mit Dr. Söder heute Morgen hat positive Aspekte gebracht. Dr. Söder hat zunächst das erläutert, was gestern bereits ansatzweise durch die Presse ging.  Er hat vor, durch eine Initiative beim Bundesrat (und da wird er wohl die FDP brauchen) die Honorarreform und den Gesundheitsfond zunächst zu stoppen. Zunächst soll dann der status quo hergestellt werden. Dann hat er sich dafür stark gemacht, das Gesundheits-System vollkommen neu aufzustellen (das jetzige System sei durch kleine Korrekturen nicht mehr rettbar).

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v.l. Dr. Christoph Keßler, Dr. Axel Munte, Dr. Markus Söder

 

Ich habe Dr. Söder darauf hingewiesen, dass uns an einer berechenbaren und nachhaltigen Lösung gelegen ist, die den Fortbestand der wohnortnahen Versorgung sicherstellt. Zusätzlich habe ich auf die Nachwuchsproblematik wegen schlechter Zukunftsaussichten der Studiengänger und des inzwischen schlechten Image unseres Berufsbildes hingewiesen. 

Die Atmosphäre des Gesprächs war positiv, sachlich und ohne Polemik.

Interessant war es, dass Dr. Munte uns dazu aufgerufen hat, mit den Protestaktionen weiterzumachen (Die KV als Körperschaft öffentlichen Rechts dürfe zu so etwas natürlich nicht aufrufen).

Ein Ergebnis haben wir noch nicht, aber eine Perspektive. Wir sollten aber den Druck aufrecht erhalten, bis Ergebnisse vorliegen.

C. Keßler

Ärztestreik am 17.02.09 in Ansbach

17. Februar 2009

Heisse Diskussion in kalter Luft. Hier einige Bilder:

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Bilder von Dr. G. Czmok-Hahn

Verein gegründet

16. Februar 2009

In der heutigen Sitzung wurde als organisatorische Basis ein Verein gegründet.

Anwesend waren Fachärzte der Stadt sowie des Landkreises.

In den Vorstand wurden gewählt:
Dr. Keßler (Vorsitzender)
Dr. Altendorfer (Stelvertreter)
Dr. Weihe (Stellvertreter)
Frau Dr. Czmok-Hahn (Schatzmeisterin)
Dr. Koerfgen (Schriftführer)

Die Satzung steht zum download bereit:
2009-02-16-satzung-arztebandnis-mittelfranken

Falls Sie Mitglied werden wollen, dann füllen Sie bitte folgenden Bogen aus und schicken sie ihn an das

Dr. C. Keßler
Ärztebündnis Mittelfranken
Schwabedastraße 1,
91522 Ansbach

2009-02-09-aufnahmebogen-mitglied-arztebandnis-mittelfranken

Praxis-Streik am 17.02.2009

10. Februar 2009

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
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ei unserem Treffen vom 09.02.09 konnten wir wieder einiges auf die Schiene setzen: 

  1. Wir rufen dazu auf, am Dienstag, den 17.02.2009 zu streiken. Unsere Praxen bleiben geschlossen. Ein Notfalldienst wird bereitgestellt. Der KV-Notdienst wird informiert. Um die Aktion der Öffentlichkeit darzustellen, werden wir eine Info-Gasse in Ansbach zwischen Brücke zum Brückencenter und Durchgang zur Innenstadt aufbauen. Es sollten möglichst viele Praxen jeweils einen Tisch mit plastischer Darstellung der Honorar-Problematik aufstellen (Aktion soll von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr laufen). Die Presse wird informiert. 
     
  2. Mittelfristig sollen Politik, Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigung sensibilisiert werden. Der Druck gemeinschaftlich eine tragfähige Lösung für uns Ärzte zu suchen soll erhöht werden. Abschaffung der RLV, Strukturelle Stützung von stationsersetzenden Leistungen (Endoskopie, ambulantes Operieren, bestimmte technische Leistungen wie Farb-Duplex-Sonographie, etc.). Das Leistungsprinzip muss gelten: Wer Leistung erbringt, muss diese auch honoriert bekommen. Es geht nicht an, dass von uns Leistungen gefordert werden, die einfach nicht honoriert werden. Beispiel: Beliebig viele Patienten müssen behandelt werden, gleichzeitig existiert eine Fallzahlbegrenzung oder beliebig viele Arzt-Patienten-Kontakte sind gefordert, gleichzeitig wird budgetiert oder über ein RLV gekappt.
  3. Langfristig ist eine nachhaltige und leistungsgerechte Honorar-Ordnung mit Inflations- und Morbiditäts-Ausgleich anzustreben. Eine Mengenbegrenzung könnte z.B. über eigenverantwortliche Einbindung der Patienten (im Sinne einer Teilkasko-Versicherung mit Selbstbeteiligung und sozialem Sicherheitsnetz) realisiert werden.
  4. Wir wollen die Organisation des Ärztebündnis Mittelfranken auf solide Füße stellen. Auf unserer nächsten Sitzung (Montag, den 16.02.09 um 19.30 Uhr, Schwabedastraße 1, 91522 Ansbach) wollen wir einen Verein aus der Taufe heben. Der Entwurf der Satzung ist beigefügt. Der Mitgliedsbeitrag soll zunächst €200.- / Jahr und Kassensitz pro Praxis betragen. Damit wird sichergestellt, dass kleine Praxen nicht benachteiligt werden. Der Beitrag ist bewusst hoch gehalten, um von Beginn an ausreichend Mittel für die Aktivitäten sicherzustellen, und um Inaktive und Trittbrettfahrer möglichst fern zu halten.  

Interessierte sind eingeladen, am

            Montag, den 16.02.09 um 19.30 Uhr

            Schwabedastraße 1, 91522 Ansbach

 an unserem nächsten Treffen teilzunehmen.

C. Keßler