In Ansbach müssen Schmerztherapeuten Ihre Tätigkeit wegen der Honorar-Reform aufgeben.
Auszahlung von Honoraren nach “Gutsherrenart”. Die Berechnungsgrundlagen werden zurückgehalten.
Nähere Informationen in der Pressemitteilung
Dr. C. Keßler
In Ansbach müssen Schmerztherapeuten Ihre Tätigkeit wegen der Honorar-Reform aufgeben.
Auszahlung von Honoraren nach “Gutsherrenart”. Die Berechnungsgrundlagen werden zurückgehalten.
Nähere Informationen in der Pressemitteilung
Dr. C. Keßler
Die politischen Parteien, die die nächste Regierung bilden könnten, haben sich positioniert. Dass die SPD die wohnortnahe Versorgung von Patienten zugunsten großer Medizin-Fabriken abschaffen möchte, ist bekannt. CSU und FDP fordern neue Strukturen, die die qualitative Versorgung der Patienten wohnortnah auf hohem Niveau und kostendeckend sichersellen soll. Nichts Konkretes hören wir von der vierten potentiellen Regierungspartei, der CDU.
Wir haben deshalb eine Postkartenaktion ins Leben gerufen, mit der wir Frau Dr. Merkel sensibilisieren wollen:
2009-05-21-postkartehinten_merkel,
2009-05-21-postkartevorne_merkel
Die Dateien können gerne für eigene Zwecke heruntergelade und ggf. verändert werden.
C. Keßler
Das Bewußtsein für die aktuelle Versorgungsproglematik unserer Patienten soll nicht einschlafen. Wir haben deshalb eine „Klingelaktion“ ins Leben gerufen:
Jeder Arzt sollte sich eine „Eieruhr“ in die Tasche stecken. Sobald man einen Patienten begrüßt, soll diese Uhr auf 3 Minuten eingestellt werden. Wenn die Uhr klingelt, kann dem Patienten erklärt werden, dass die für ihn verfügbare Zeit abgelaufen wäre, wenn sich die Strukturen im Gesundheitswesen nicht ändern.
Wir wollen mit dieser Aktion die Patienten sensibilisieren, um klarzumachen, dass die wohnortnahe ärztliche Versorgung ernstliche gefährdet ist. Sollte es zu Nachfragen von Seiten der Patienten kommen, so kann auch auf die gesundheitspolitischen Ziele der Parteien sowie der Konsequenzen hingewiesen werden.
Gestern fand die 1. Hauptversammlung des Bayerischen Facharztverbandes in Bad Gögging statt. Ihre Ziele sind deckungsgleich mit denen des Verbandes. Schlage ein Bündnis vor, um noch schlagkräftiger zu werden!
Beste Grüße,
Dr.Wolfgang Bärtl
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
eine von mir beim Bundestag eingereichte Petition gegen die Honorarreform wurde veröffentlicht. Damit die Petition im öffentlichen Petitionsausschuss beraten wird, muss sie in den nächsten drei Wochen von 50.000 Menschen unterzeichnet werden. Daher bitte ich Sie, diese Petition unter : https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=2717 mit zu zeichnen. Dafür müssen Sie sich beim Dt. Bundestags online registrieren. Dazu werden einige Personendaten (Name, Adresse) abgefragt. Im Anschluss erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit Ihrer Zugangskennung. Dieses Procedere ist nötig, damit gesichert ist, dass eine Person eine Petition nicht mehrfach zeichnet….
(Dr. Axel Munte)
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich möchte Sie auffordern diese Petition zu unterstützen. In 3 Wochen müssen 50.000 Zeichnungen vorliegen, um den Bundestag zu aktivieren. Es können auch Familienmitglieder, Patienten, Bekannte (jeweils mit eigener Email-Adresse) zeichnen.
C. Keßler
Hier ein Protokoll von Kollegen Grunert aus Herzogenaurach:
Das Treffen mit Dr. Söder heute Morgen hat positive Aspekte gebracht. Dr. Söder hat zunächst das erläutert, was gestern bereits ansatzweise durch die Presse ging. Er hat vor, durch eine Initiative beim Bundesrat (und da wird er wohl die FDP brauchen) die Honorarreform und den Gesundheitsfond zunächst zu stoppen. Zunächst soll dann der status quo hergestellt werden. Dann hat er sich dafür stark gemacht, das Gesundheits-System vollkommen neu aufzustellen (das jetzige System sei durch kleine Korrekturen nicht mehr rettbar).
Ich habe Dr. Söder darauf hingewiesen, dass uns an einer berechenbaren und nachhaltigen Lösung gelegen ist, die den Fortbestand der wohnortnahen Versorgung sicherstellt. Zusätzlich habe ich auf die Nachwuchsproblematik wegen schlechter Zukunftsaussichten der Studiengänger und des inzwischen schlechten Image unseres Berufsbildes hingewiesen.
Die Atmosphäre des Gesprächs war positiv, sachlich und ohne Polemik.
Interessant war es, dass Dr. Munte uns dazu aufgerufen hat, mit den Protestaktionen weiterzumachen (Die KV als Körperschaft öffentlichen Rechts dürfe zu so etwas natürlich nicht aufrufen).
Ein Ergebnis haben wir noch nicht, aber eine Perspektive. Wir sollten aber den Druck aufrecht erhalten, bis Ergebnisse vorliegen.
C. Keßler
In der heutigen Sitzung wurde als organisatorische Basis ein Verein gegründet.
Anwesend waren Fachärzte der Stadt sowie des Landkreises.
In den Vorstand wurden gewählt:
Dr. Keßler (Vorsitzender)
Dr. Altendorfer (Stelvertreter)
Dr. Weihe (Stellvertreter)
Frau Dr. Czmok-Hahn (Schatzmeisterin)
Dr. Koerfgen (Schriftführer)
Die Satzung steht zum download bereit:
2009-02-16-satzung-arztebandnis-mittelfranken
Falls Sie Mitglied werden wollen, dann füllen Sie bitte folgenden Bogen aus und schicken sie ihn an das
Dr. C. Keßler
Ärztebündnis Mittelfranken
Schwabedastraße 1,
91522 Ansbach
2009-02-09-aufnahmebogen-mitglied-arztebandnis-mittelfranken
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bei unserem Treffen vom 09.02.09 konnten wir wieder einiges auf die Schiene setzen:
Interessierte sind eingeladen, am
Montag, den 16.02.09 um 19.30 Uhr
Schwabedastraße 1, 91522 Ansbach
an unserem nächsten Treffen teilzunehmen.
C. Keßler